Mobile Mode

SPITAL ZIEGLER
SPITAL NETZ BERN
Morillonstrasse 75
Postfach, 3001 Bern

T 031 970 71 11
F 031 971 01 24

Radiologie Spital Ziegler

Portrait

Die Radiologie ist verantwortlich für die bildgebenden Untersuchungen der hospitalisierten Patienten und die von den Hausärzten zugewiesenen Patienten der näheren und weiteren Umgebung. Hierbei erbringen wir signifikante Beiträge für die ambulante medizinische Betreuung/Abklärung der Patienten. Das Spektrum erstreckt sich über die gesamte Bildgebung inclusive der häufigsten Interventionen. Die Notfallstation wird während 24 h an 365 Tagen radiologisch begleitet.

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Ärzten inner- und ausserhalb des Spitals wird ganz gross geschrieben um unnötige Doppelspurigkeiten schon früh zu erkennen und zu vermeiden sowie die jeweils besten Abklärungsschritte für die Patienten zu erarbeiten. Ein exzellentes Forum dafür sind die täglich abgehaltenen Rapport mit allen angegliederten Kliniken und die spontanen und jederzeit willkommenen Kontakte mit den umliegenden Hausärzten.

Zusammen mit dem Radiology Learning Center (www.radiology.ch) werden Studenten im letzten Studienjahr (Wahlstudienjahr) für die bildgebenden Methoden sensibilisiert und systematisch darauf vorbereitet und in den gängisten Verfahren ausgebildet.

Philosophie

Als moderner Dienstleister haben wir immer offene Türen und offene Ohren für Sie und Ihre Patienten. Sie können sich jederzeit vertrauensvoll an uns wenden. Unser Motto: Service, Service, Service - sowie zufriedene Patienten, Zuweiser und Mitarbeiter.

Angebot

Konventionelle Röntgendiagnostik

Nativ-Untersuchungen

  • Thorax
  • Skelett
  • Abdomen
  • Mamma

Kontrastmitteluntersuchungen

  • Ösophagus
  • Magen, Dünndarm
  • Colon
  • Urografie
  • Fisteldarstellung
  • Arthrografie (meist in Kombination mit MR-Untersuchnugen)

Sonographie

B-Bild Sonographie

  • Oberbauch
  • Becken , inkl. Restharn
  • Harnwege
  • Pleura
  • Schilddrüse, Hals
  • Extremitäten
  • Mamma
  • Punktionen, Markierungen

Duplex-Sonographie

  • Arterien und Venen
  • Hals
  • Extremitäten
  • Abdomen

Computertomographie CT

  • Schädel
  • Hals, Halsgefässe
  • Thorax
  • Abdomen, Becken
  • Wirbelsäule
  • Extremitäten
  • CT Angiographie
  • Punktionen, Drainagen

Magnetresonanztomographie MRT-MRI

  • Schädel
  • Hals
  • Abdomen, Becken
  • Wirbelsäule
  • Extremitäten,Gelenke

Patientenvorbereitung

Für bestimmte Untersuchungen ist eine spezielle Vorbereitung des Patienten erforderlich:

Konventionelle Kontrastmitteluntersuchungen

  • Ösophagus: ab Mitternacht nüchtern und nicht mehr rauchen
  • Magen, Dünndarm: ab Mitternacht nüchtern und nicht mehr rauchen
  • Colon: ab Vortag mittags keine feste Nahrung, flüssige Nahrung erlaubt, medikamentös abführen
  • Urografie: ab Vorabend keine feste Nahrung, flüssige Nahrung erlaubt, medikamentös abführen (wird nur noch sehr selten durchgeführt).

Sonographie

  • Oberbauch: nüchtern
  • Becken : volle Blase
  • Harnwege: volle Blase
  • Abdominelle Duplexuntersuchungen: nüchtern

Punktionen, Drainagen

  • Ggffs.Thrombocytenaggregationshemmer 3 Tage vorher absetzen
  • Gerinnungsparameter bestimmen: Quick, Thrombocyten
  • Mindestwerte: Quick:60% , Thrombocyten:100 G/l
  • Bei Werten unterhalb dieser Grenzen ist in Abhängigkeit vom Punktionsort dieIndikation zur Punktion vom Einzelfall abhängig.

Kontraindikationen

Kontraindikationen für intravenöse Röntgenkontrastmittel (Jodhaltig):

  • Kontrastmittelallergie, Jodallergie*
  • Niereninsuffizienz*
  • Herzinsuffizienz*
  • Multiples Myelom
  • Hyperthyreose, Schilddrüsencarcinomtherapie Phäochromozytom

* bei diesen Zuständen kann bei strenger Indikationsstellung durch Begleitmassnahmen und/oder Dosisreduktion eine Kontrastmittelgabe u.U. möglich werden. Rücksprache erforderlich.

Kontraindikationen für intravenöse MR-Kontrastmittel (Gadoliniumhaltig):

  • Niereninsuffizienz
  • MR-Kontrastmittelallergie (sehr selten)

Kontraindikationen für MR-Untersuchungen:

  • Herzschrittmacher (Pacemaker)
  • Neurostimulatoren
  • Insulinpumpen
  • Cerebrale Aneurysmaclips
  • Metallsplitter

Indikations- resp. Kontraindikationslisten CT und MR

Indikationen zu CT und MR (PDF 36 KB)
Kontraindikationen zu CT und MR (PDF 25 KB)

Patienten-Info

Indikationen oder welche Untersuchung für was?

Am häufigsten werden die Lungen (Thorax) und die Knochen geröngt:

Thorax

  • Röntgenuntersuchungen des Brustkorbes: Herz und Lungen

Skelettaufnahme

  • Frage nach Fraktur, Arthrose (degenerative Gelenkserkrankung) oder Arthritis (entzündliche Gelenkserkrankung)

Mammografie

  • Suche nach Tumor oder Auschluss

Urografie

  • Suche nach Nieren - oder Uretersteinen

Computertomografie (CT)

 

Technik

Für die Herstellung eines Röntgenbildes werden Röntgenstrahlen benützt, diese wurden 1895 von Conrad Wilhelm Röntgen entdeckt und nach ihm benannt. Innert Sekundenbruchteile durchdringen diese Strahlen den Körper und bewirken auf einem Film oder einer Datenfolie ein Bild vom Inneren des Körpers. Die Computertomografie ist ein nicht invasives röntgenologisches Schichtaufnahmeverfahren, das zum Bildaufbau einen Computer einsetzt. Der Patient liegt für diese Untersuchung auf einem Tisch. Die zu untersuchende Körperregion wird bis zur Öffnung des Gerätes geschoben um dann im Querschnitt des Körpers zahlreiche Schnitte anzufertigen.

Abklärung des Brustkorbes (Suche nach Lungenkrebs) und Bauchraumes (Suche nach Tumoren, Nierenstauung, Abszess) sowie aller Knochen bei mechanischen Verletzungen (Bruch = Fraktur).

Bei der Untersuchung des Bauchraumes oder der Beckenorgane trinkt der Patient/in innerhalb einer Stunde vor der Untersuchung Kontrastmittel, damit der Magen-Darm Trakt besser vom umgebenden Gewebe unterschieden werden kann. Die Patienten müssen für diese Untersuchungen nicht nüchtern bleiben. Oft wird Kontrastmittel in die Venen gespritzt, um die Gefässe besser darzustellen. Dadurch kann ein Wärmegefühl entstehen. Das Kontrastmittel wird in relativ kurzer Zeit wieder über die Nieren ausgeschieden. Abklären von Kontraindikationen notwendig.

Wann injizieren wir kein Kontrastmittel (KM)

  • Bei bekannter schlechter Nierenfunktion
  • Bei bekannter Schilddrüsenüberfunktion
  • Vor geplanter Untersuchung der Schilddrüsenfunktion
  • Bei Jodallergie

Region

Vorbereitung

Dauer (min.)

Schädel

Keine Haarklammern

15

Nasennebenhöhlen

dito und keine Ohrringe

15

Gesichtsschädel

dito

15

Hals

Ohne Halskette

15

Thorax

Keine

15

Abdomen

Per os KM ½ Liter KM innerhalb 30 Minuten

15

Abdomen/Becken

45 min.

15

Becken ossär, Hüften Extremitäten

Keine

15

Wirbelsäulen ossär

Keine

15

 

Ultraschall

Der Ultraschall ist ein nicht invasives, bildgebendes Untersuchungsverfahren, das Schallwellen einsetzt. In der Ultraschalldiagnostik kommen Frequenzen von 1 MHz-20MHz zur Anwendung. Die als Echos reflektierten Schallwellen werden im Schallkopf in ein elektrisches Signal umgewandelt, verstärkt und auf einem Monitor als Kurve oder Lichtpunkte sichtbar gemacht. Der Schallkopf dient als Schallerzeuger und Schallempfänger.

Vorbereitung

Für eine Oberbauchsonografie, insbesondere zur Untersuchung der Gallenblase und des Pankreases (=Bauchspeicheldrüse), muss der Patient nüchtern sein. Bei Untersuchungen im Unterbauch ist es von Vorteil wenn die Blase gefüllt ist. Die volle Harnblase verdrängt zu einem Teil den Dünndarm aus dem Becken und zum anderen dient die Flüssigkeit in der Blase als Schallfenster.

Dopplersonographie

Bei der Ultraschall-Doppler Methode handelt es sich um Strömungsmessungen in Gefässen und im Herzen. Die Strömungsgeschwindigkeit des Blutes wird hörbar gemacht und als Kurve registriert.

Duplexsonografie

Als Duplexsonografie wird die akustische und die bildmässige Wiedergabe der Strömungskurve über dem untersuchten Gefässabschnitt bezeichnet.

MR/Kernspintomografie

Technik

Magnetic Resonance = MR = Magnetic Resonance Imaging = MRI
Die Magnetresonanz (MR) wird aufgrund der fehlenden Röntgenstrahlung, des hohen Gewebkontrastes und der guten räumlichen Auflösung in der bildgebenden Diagnostik bei vielen klinischen Fragestellungen eingesetzt. Uns steht ein offenes Gerät der Firma Philips zur Verfügung.

Einsatzmöglichkeiten

Entzündliche Hirnerkrankungen, multiple Sklerose, Rückenmark, Wirbelsäulenerkrankungen. Wegen des hohen Gewebekontrastes bei Weichteil-, Knorpel- und Kapselstrukturen bietet sich die Methode bei Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen an. Der Patient wird auf dem Untersuchungstisch gelagert und in den Scanner gefahren; gelegentlich werden auf den zu untersuchenden Körperteil Oberflächenspulen gelegt.

Vogt, Urs

Dr. med.
Chefarzt

Herrmann, Peter

Dr. med.
Leitender Arzt

Lourens, Steven

Dr. med.
Oberarzt

Nowak, Severin

Dr. med.
Oberarzt

Wild, Johannes

Dr. med.
Oberarzt

Stein, Paul

Dr. med.
Stv. Oberarzt

Bütschi, Hans-Peter

Systemspezialist

Hess, Bernadette

Gesamtleiterin Sekretariate

Marxsen, Gudrun

Leitende MTRA

Voutat, Marc François

Gesamtleiter MTRA