Radiologie Spital Ziegler
Portrait
Die Radiologie ist verantwortlich für die bildgebenden Untersuchungen der hospitalisierten Patienten und die von den Hausärzten zugewiesenen Patienten der näheren und weiteren Umgebung. Hierbei erbringen wir signifikante Beiträge für die ambulante medizinische Betreuung/Abklärung der Patienten. Das Spektrum erstreckt sich über die gesamte Bildgebung inclusive der häufigsten Interventionen. Die Notfallstation wird während 24 h an 365 Tagen radiologisch begleitet.
Die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Ärzten inner- und ausserhalb des Spitals wird ganz gross geschrieben um unnötige Doppelspurigkeiten schon früh zu erkennen und zu vermeiden sowie die jeweils besten Abklärungsschritte für die Patienten zu erarbeiten. Ein exzellentes Forum dafür sind die täglich abgehaltenen Rapport mit allen angegliederten Kliniken und die spontanen und jederzeit willkommenen Kontakte mit den umliegenden Hausärzten.
Zusammen mit dem Radiology Learning Center (www.radiology.ch) werden Studenten im letzten Studienjahr (Wahlstudienjahr) für die bildgebenden Methoden sensibilisiert und systematisch darauf vorbereitet und in den gängisten Verfahren ausgebildet.
Philosophie
Als moderner Dienstleister haben wir immer offene Türen und offene Ohren für Sie und Ihre Patienten. Sie können sich jederzeit vertrauensvoll an uns wenden. Unser Motto: Service, Service, Service - sowie zufriedene Patienten, Zuweiser und Mitarbeiter.
Angebot
Konventionelle Röntgendiagnostik
Nativ-Untersuchungen
- Thorax
- Skelett
- Abdomen
- Mamma
Kontrastmitteluntersuchungen
- Ösophagus
- Magen, Dünndarm
- Colon
- Urografie
- Fisteldarstellung
- Arthrografie (meist in Kombination mit MR-Untersuchnugen)
Sonographie
B-Bild Sonographie
- Oberbauch
- Becken , inkl. Restharn
- Harnwege
- Pleura
- Schilddrüse, Hals
- Extremitäten
- Mamma
- Punktionen, Markierungen
Duplex-Sonographie
- Arterien und Venen
- Hals
- Extremitäten
- Abdomen
Computertomographie CT
- Schädel
- Hals, Halsgefässe
- Thorax
- Abdomen, Becken
- Wirbelsäule
- Extremitäten
- CT Angiographie
- Punktionen, Drainagen
Magnetresonanztomographie MRT-MRI
- Schädel
- Hals
- Abdomen, Becken
- Wirbelsäule
- Extremitäten,Gelenke
Patientenvorbereitung
Für bestimmte Untersuchungen ist eine spezielle Vorbereitung des Patienten erforderlich:
Konventionelle Kontrastmitteluntersuchungen
- Ösophagus: ab Mitternacht nüchtern und nicht mehr rauchen
- Magen, Dünndarm: ab Mitternacht nüchtern und nicht mehr rauchen
- Colon: ab Vortag mittags keine feste Nahrung, flüssige Nahrung erlaubt, medikamentös abführen
- Urografie: ab Vorabend keine feste Nahrung, flüssige Nahrung erlaubt, medikamentös abführen (wird nur noch sehr selten durchgeführt).
Sonographie
- Oberbauch: nüchtern
- Becken : volle Blase
- Harnwege: volle Blase
- Abdominelle Duplexuntersuchungen: nüchtern
Punktionen, Drainagen
- Ggffs.Thrombocytenaggregationshemmer 3 Tage vorher absetzen
- Gerinnungsparameter bestimmen: Quick, Thrombocyten
- Mindestwerte: Quick:60% , Thrombocyten:100 G/l
- Bei Werten unterhalb dieser Grenzen ist in Abhängigkeit vom Punktionsort dieIndikation zur Punktion vom Einzelfall abhängig.
Kontraindikationen
Kontraindikationen für intravenöse Röntgenkontrastmittel (Jodhaltig):
- Kontrastmittelallergie, Jodallergie*
- Niereninsuffizienz*
- Herzinsuffizienz*
- Multiples Myelom
- Hyperthyreose, Schilddrüsencarcinomtherapie Phäochromozytom
* bei diesen Zuständen kann bei strenger Indikationsstellung durch Begleitmassnahmen und/oder Dosisreduktion eine Kontrastmittelgabe u.U. möglich werden. Rücksprache erforderlich.
Kontraindikationen für intravenöse MR-Kontrastmittel (Gadoliniumhaltig):
- Niereninsuffizienz
- MR-Kontrastmittelallergie (sehr selten)
Kontraindikationen für MR-Untersuchungen:
- Herzschrittmacher (Pacemaker)
- Neurostimulatoren
- Insulinpumpen
- Cerebrale Aneurysmaclips
- Metallsplitter
Indikations- resp. Kontraindikationslisten CT und MR
Indikationen zu CT und MR (PDF 36 KB)
Kontraindikationen zu CT und MR (PDF 25 KB)
Patienten-Info
Indikationen oder welche Untersuchung für was?
Am häufigsten werden die Lungen (Thorax) und die Knochen geröngt:
Thorax
- Röntgenuntersuchungen des Brustkorbes: Herz und Lungen
Skelettaufnahme
- Frage nach Fraktur, Arthrose (degenerative Gelenkserkrankung) oder Arthritis (entzündliche Gelenkserkrankung)
Mammografie
- Suche nach Tumor oder Auschluss
Urografie
- Suche nach Nieren - oder Uretersteinen
Computertomografie (CT)
Technik
Für die Herstellung eines Röntgenbildes werden Röntgenstrahlen benützt, diese wurden 1895 von Conrad Wilhelm Röntgen entdeckt und nach ihm benannt. Innert Sekundenbruchteile durchdringen diese Strahlen den Körper und bewirken auf einem Film oder einer Datenfolie ein Bild vom Inneren des Körpers. Die Computertomografie ist ein nicht invasives röntgenologisches Schichtaufnahmeverfahren, das zum Bildaufbau einen Computer einsetzt. Der Patient liegt für diese Untersuchung auf einem Tisch. Die zu untersuchende Körperregion wird bis zur Öffnung des Gerätes geschoben um dann im Querschnitt des Körpers zahlreiche Schnitte anzufertigen.
Abklärung des Brustkorbes (Suche nach Lungenkrebs) und Bauchraumes (Suche nach Tumoren, Nierenstauung, Abszess) sowie aller Knochen bei mechanischen Verletzungen (Bruch = Fraktur).
Bei der Untersuchung des Bauchraumes oder der Beckenorgane trinkt der Patient/in innerhalb einer Stunde vor der Untersuchung Kontrastmittel, damit der Magen-Darm Trakt besser vom umgebenden Gewebe unterschieden werden kann. Die Patienten müssen für diese Untersuchungen nicht nüchtern bleiben. Oft wird Kontrastmittel in die Venen gespritzt, um die Gefässe besser darzustellen. Dadurch kann ein Wärmegefühl entstehen. Das Kontrastmittel wird in relativ kurzer Zeit wieder über die Nieren ausgeschieden. Abklären von Kontraindikationen notwendig.
Wann injizieren wir kein Kontrastmittel (KM)
- Bei bekannter schlechter Nierenfunktion
- Bei bekannter Schilddrüsenüberfunktion
- Vor geplanter Untersuchung der Schilddrüsenfunktion
- Bei Jodallergie
|
Region |
Vorbereitung |
Dauer (min.) |
|
Schädel |
Keine Haarklammern |
15 |
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Nasennebenhöhlen |
dito und keine Ohrringe |
15 |
|
Gesichtsschädel |
dito |
15 |
|
Hals |
Ohne Halskette |
15 |
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Thorax |
Keine |
15 |
|
Abdomen |
Per os KM ½ Liter KM innerhalb 30 Minuten |
15 |
|
Abdomen/Becken |
45 min. |
15 |
|
Becken ossär, Hüften Extremitäten |
Keine |
15 |
|
Wirbelsäulen ossär |
Keine |
15 |
Ultraschall
Der Ultraschall ist ein nicht invasives, bildgebendes Untersuchungsverfahren, das Schallwellen einsetzt. In der Ultraschalldiagnostik kommen Frequenzen von 1 MHz-20MHz zur Anwendung. Die als Echos reflektierten Schallwellen werden im Schallkopf in ein elektrisches Signal umgewandelt, verstärkt und auf einem Monitor als Kurve oder Lichtpunkte sichtbar gemacht. Der Schallkopf dient als Schallerzeuger und Schallempfänger.
Vorbereitung
Für eine Oberbauchsonografie, insbesondere zur Untersuchung der Gallenblase und des Pankreases (=Bauchspeicheldrüse), muss der Patient nüchtern sein. Bei Untersuchungen im Unterbauch ist es von Vorteil wenn die Blase gefüllt ist. Die volle Harnblase verdrängt zu einem Teil den Dünndarm aus dem Becken und zum anderen dient die Flüssigkeit in der Blase als Schallfenster.
Dopplersonographie
Bei der Ultraschall-Doppler Methode handelt es sich um Strömungsmessungen in Gefässen und im Herzen. Die Strömungsgeschwindigkeit des Blutes wird hörbar gemacht und als Kurve registriert.
Duplexsonografie
Als Duplexsonografie wird die akustische und die bildmässige Wiedergabe der Strömungskurve über dem untersuchten Gefässabschnitt bezeichnet.
MR/Kernspintomografie
Technik
Magnetic Resonance = MR = Magnetic Resonance Imaging = MRI
Die Magnetresonanz (MR) wird aufgrund der fehlenden Röntgenstrahlung, des hohen Gewebkontrastes und der guten räumlichen Auflösung in der bildgebenden Diagnostik bei vielen klinischen Fragestellungen eingesetzt. Uns steht ein offenes Gerät der Firma Philips zur Verfügung.
Einsatzmöglichkeiten
Entzündliche Hirnerkrankungen, multiple Sklerose, Rückenmark, Wirbelsäulenerkrankungen. Wegen des hohen Gewebekontrastes bei Weichteil-, Knorpel- und Kapselstrukturen bietet sich die Methode bei Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen an. Der Patient wird auf dem Untersuchungstisch gelagert und in den Scanner gefahren; gelegentlich werden auf den zu untersuchenden Körperteil Oberflächenspulen gelegt.
Chefarzt
Leitender Arzt
Oberarzt
Oberarzt
Oberarzt
Stv. Oberarzt


